Bewerbungsbilder und Beauty-Shooting in den Citylights von Cham

Da ich mir vor gut einem Jahr eine transportable Studioausrüstung zugelegt hatte, ist es für mich seither möglich, für Bewerbungsfotos, Beautyshootings und andere Portraitaufnahmen auf Hausbesuche zu fahren und bei Euch in vertrauter Umgebung der eigenen vier Wände völlig entspannt Eure gewünschten Bilder umzusetzen. Aber was machen, wenn so eine Anfrage ganz spontan auf einem Ausflug kommt, die Sonne bereits untergegangen ist und man keine Studiolichter parat hat? Die Lösung des Problems heißt: Neonlicht.

Wie es zum Bewerbungsshooting in Cham kam

Der heutige Beitrag wird nun etwas privater 🙂 Wie der ein oder andere ja bereits weiß, liegt meine Heimat im Bayerischen Wald, in einem der wenigen bayerischen Landkreise ohne Autobahnanbindung, im Herzen der Oberpfalz, in Cham.

Zwar hat es mich vor 3 Jahren nach Franken verschlagen, fahre aber immer wieder gern in meine oberpfälzische Heimat und besuche Familie und Freunde. So auch eine Freundin aus Kindertagen, die mittlerweile in Köln lebt. Neulich waren wir gemeinsam abends unterwegs und sie erzählte mir, sie bräuchte noch Bewerbungsbilder und müsse sich darum nach ihrer Rückkehr in Köln kümmern. Womit sie nicht gerechnet hatte: Dass ich meine Kamera doch immer bei Ausflügen in die Heimat dabei habe 😀

Portraits ohne Studioausrüstung

Nun war es aber bereits 21 Uhr abends und stock finster. Ich hatte außer der Kamera nur meinen Aufsteckblitz dabei und weder meine transportable Leinwand noch meine Studiolampe. Also war Kreativität und Improvisation gefragt!
Da Neonlichter sich für die richtige Ausleuchtung des Gesichts sehr gut eignen und Betonwände einen passenden Hintergrund für Bewerbungsbilder geben, fuhren wir durch das kleine nächtliche Cham auf der Suche nach gewerblich beleuchteten Hauswänden.

Das Beautyshooting in den Citylights von Cham

Hier erregten wir etwas Aufmerksamkeit von vorbeifahrenden Autos und von durch die Dunkelheit huschenden Passanten. So ein nächtliches Beautyshooting in Cham sieht man ja nicht alle Tage 😛
Die Locations, die wir als Fotospots nutzten, waren von skuril über passend witzig bis unheimlich. So war unsere erste „Studio“-Location eine Lieferanteneinfahrt zwischen großen und kleinen Mülltonnen und der nächste Fotostop der Haupteingang einer weltweit bekannten Elektronikfirma, der von gelben Neonlichtern angestrahlt wurde. Das verlieh unseren Fotos durch Farbe und Schattenwurf einen mysteriösen Tatsch. Den dritten und durchaus lustigsten Halt legten wir am Arbeitsamt ein. Leider fanden wir keine ausgeleuchtete Fläche, von der aus wir das Logo des Arbeitsamts mit auf eine der Aufnahmen bekommen hätten. Vierter und letzter Ort für unsere spontanen Portraitbilder war der mit einer Art Flutlicht ausgeleuchtete Parkplatz des Chamer Medienhauses.

Wie man also sieht: Es bedarf zwar manchmal Spontanität und Kreativität, doch am Ende erhält man die gewünschten Bilder und sogar mehr. Wir gingen von unserem nächtlichen Ausflug nicht nur mit Bewerbungsfotos nach Hause sondern auch mit tollen Beauty-Portraits – und mit belebenden und herzlichen Erinnerungen!

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